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by admin
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by Gabriela Walther
Als ich im Frühling des Jahres 2008 getauft wurde, habe ich das Wunder der Vergebung erlebt. Ich fühlte mich nach der Taufe wie neu geboren!
Jede Faser meines Körpers und mein Geist waren rein wie klares Wasser, völlig unbefleckt und unschuldig wie ein kleines Kind! Ich bezeuge, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vom Herrn Jesus Christus selbst geführt wird. Ich bezeuge, daß das Priestertum Gottes erneut auf der Erde ist. Ja, wir leben in den letzten Tagen, von denen Mose und Petrus und viele weitere Propheten geweissagt haben. Viele Menschen beten im „Vater unser”: „…dein Reich komme…” Ich bezeuge, dass der Herr
Jesus Christus durch die Wiederherstellung der Fülle des Evangeliums damit begonnen hat, sein Reich auf dieser Erde zu verwirklichen!DIES IST DAS WERK DES HERRN !!!
Nach wie vor ist es von größter Wichtigkeit, zu glauben. Wie vor alters haben kritische Menschen sämtliche Propheten verhöhnt, verlacht, verfolgt, getötet, die Gott gehorchten und die Wahrheit aussprachen und aufschrieben. „Wer Ohren hat zu hören, der höre!” Was sagten denn die Leute über den Herrn Jesus Christus, als er persönlich auf der Erde wandelte? Haben ihn da alle erkannt? Die einen sagten dies, die anderen sagten das. Aber auf die Frage: Wer sagt denn ihr, das ich sei? Zitat (Heilige Schriften online: Matthäus 16:13-17 –
„Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.“ – Zitat Ende.
Jeder Mensch trägt das Licht Christi in sich und kann durch den Heiligen Geist berührt werden und kann glauben und prüfen und Gott demütig fragen und eine persönliche Antwort durch den Heiligen Geist darüber erhalten, dass ein Prophet wirklich wahr ist! Ich habe 5 Jahre lang das Buch Mormon geprüft und die Botschaften der Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage angehört. Es fühte sich gut an, es klang gut, es berührte mein Herz. Mein Glaube wuchs, indem ich umkehrte und begann, die Dinge zu tun, die Jesus Christus lehrt, so wie ich sie aus der Bibel kannte und so wie ich sie im Buch Mormon ebenfalls erkannte. Mein Glaube wuchs wie ein Samenkorn, denn ich hatte mich absolut vorurteilsfrei daran begeben, die Lehre zu studieren. Ich liebte Gott und hatte eine große Sehnsucht, mehr über ihn zu erfahren – in der Kirche Jesu Christi fand ich nach und nach alle Antworten!
Einen Tag nach meiner herrlichen Taufe legten Älteste mir die Hände auf und nannten mich mein Namen und spendeten mir mit der Kraft und Vollmacht des Heiligen Priestertums die Gabe des Heiligen Geistes!
Ich spürte, wie in einem einzigen Moment mein gesamter Körper von Licht durchflutet wurde und Freude erfüllte mich vollständig, dass mir die Tränen über die Wangen rollten. Seit diesem Moment trage ich die Gabe des Heiligen Geistes in mir als eine Quelle klaren Wassers oder mit anderen Worten als eine Quelle fortlaufender göttlicher Inspiration. Seit meiner Taufe und dieser Konfirmation bin ich wirklich aus Gott geboren und trage den Namen Jesu Christi mit Freude! Ich weiß, dass mein Erlöser lebt! Er schenkt meinem Herzen Frieden.
Im Namen Jesu Christi. Amen. -
Warum bin ich noch Mitglied der Kirche Jesu Christi by Roger.D
Mein Name ist Roger Diethelm ich lebe in der Schweiz, bin Handwerker, habe eine ganz tolle Frau, (was ich ihr viel zu wenig zum Ausdruck bringe) und 6 Kinder.
Ich bin in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aufgewachsen und habe somit ein Geschenk mit ins Leben mitgenommen, welches ich als junger Mensch wohl nicht richtig zu schätzen wusste.
Ich war schon immer etwas rebellisch veranlagt und wollte nicht alles einfach so annehmen, was man mir sagte. Ich hatte aber immer gro8en Respekt vor Gott und seinen Geboten.
Ich kann mich gut erinnern, dass ich schon als kleiner Junge ca. 10jährig, den Vater im Himmel in meinen Gebeten darum bat, dass wenn ich erwachsen sei, er mir die richtige Frau zeigen werde, damit ich mal nicht die Falsche heiraten würde. Es war mir irgendwie wichtig.Jahre später, ich war gerade zwei Monate auf Mission und unterwegs in mein zweites Missionsgebiet, der Zug fuhr in den Bahnhof ein, in dem Moment wo ich die Stationstafel sah, hörte ich eine Stimme, die sich in meine Gedanken einmischte und sagte, hier wirst du deine Frau kennenlernen. Ich hatte Gänsehaut von Kopf bis Fuß und dachte in mir, ,jetzt bin ich doch auf Mission und soll eigentlich nicht über so was nachdenken.’ Ich habe das dann auch versucht, wieder von mir wegzudenken.
Zwei Wochen später in der Gemeinde am Sonntag hat dann ein 18jähriges Mädchen ihr Zeugnis gegeben und dieselbe Stimme sagte mir wieder im selben Stil: Das ist sie.
Ich habe diese Sache niemandem erzählen können, man hätte mich wahrscheinlich für nicht ganz richtig gehalten. Dieses 18jährige Mädchen kennt diese Geschichte auch erst, seit sie meine Frau ist.Alles, was ich in der Kirche Jesu Christi gelernt habe und lerne, ist praktizierbar und wahr; ich habe das schon so oft erleben dürfen. All die Lehren über Jesus Christus, Familie, Priestertum, Gebet, Umkehr, Taufe, Tempel usw. sie haben mein Leben sehr bereichert.
Ich kann sagen, dass ich mich von Gott sehr begnadigt fühle, ich durfte schon viele Wunder erleben, besonders auf meiner Mission und nachher in meiner Familie.
Ich kenne keine andere Kirche, wo mehr Wahrheit zu finden ist als in dieser, auch habe ich großen Respekt vor all denen, die in dieser Kirche sind; meine größten Vorbilder sind Mitglieder dieser Kirche, weil sie nach den Grundsätzen Christi leben.
Es ist mir klar, dass wir im Internet und den Medien vieles über Mitglieder und Lehren der Kirche finden, dass uns den Glauben an all das Gute wieder nehmen könnte, leider passiert das auch oft genug.Da habe ich doch selber erfahren, wie wichtig es ist, dass wir den Herrn um Hilfe bitten müssen, um Antworten zu finden.
Das ist meine starke Überzeugung: die Lehre Christi, dass unsere Gebete von Gott beantwortet werden und wir erhalten was wir wünschen, sofern es gerecht ist, ist wahr!!
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Mein Zeugnis von Jesus Christus by Christa David
Als ich ein kleines Kind war, sagte meine Mutter, sie habe mir den Namen Christa aus einem besonderen Grund gegeben nämlich, weil es möglich gewesen wäre, dass ich zum Christfest, dem Geburtstag Jesu Christi geboren werden könnte.
Ich kam 17 Tage später auf die Welt und bekam den Namen Christa, der meine Mutter an Jesus Christus erinnerte.Vielleicht war das Grund, dass ich als Achtjährige im Unterricht der evangelischen Sonntagsschule, besonders gerne die Geschichten von Jesus Christus hörte. Später, als ich doppelt so alt war, hatte ich leider meinen Kinderglauben verloren. Doch ich vermisste den Freund meiner Kindertage sehr und versuchte ihn wieder zu finden. In einem Fotogeschäft in Lennep, einem Vorort von Remscheid, machte ich zu der Zeit eine Lehre als Fotolaborantin. In dem kleinen Ort gab es zwei Kirchengebäude, eine evangelische und eine katholische Kirche.
In der Mittagspause, wenn ich nach draußen ging, zog es mich manchmal, zur nahe gelegenen, offen stehenden katholischen Kirche. Voll Ehrfurcht betrat ich das dunkle, nach Weihrauch riechende Kirchenschiff und betrachtete die vielen Heiligenfiguren an den Seiten und den reich verzierten Altar.
Es hatte mich ja dort hingezogen, um meinen Kinderfreund Jesus Christus zu finden. Wenn ich doch nur ein Gefühl der Nähe gespürt hätte und vielleicht ein Gefühl, dass mir sagt, dass mir meine Fehler, die ich bis dahin gemacht hatte, wieder gut wären und ich so rein sein könnte, wie ich es in meinen Kindertagen war. Voller Hoffnung zündete ich auf dem dazu vorgesehenen Ort einige Kerzen an. Dort habe ich nicht gefunden, wonach ich suchte.
Nach fast 20 Jahren, als junge verheiratete Frau mit drei Kindern, hungerte meine Seele immer noch. Ich fragte meine Mutter, ob sie mir nicht einen Rat geben könnte, wie ich meinen Glauben wiederfinde. „Lies doch in der Bibel“ sagte sie.
An einem Heiligen Abend war ich sehr traurig und niedergedrückt, weil wir als Familie den Abend nicht so verbracht hatten, wie es dem Anlass entsprochen hätte. Ja, wir hatten mit unseren Kindern, Gerhard 7 Jahre, Martine 5 Jahre und Brigitte 3 Jahre eine Bescherung gemacht. Doch Klaus, mein Mann, hatte unsere Nachbarn mit Tochter und Kind dazu eingeladen und später haben sie nur über Politik gesprochen und Alkohol getrunken. Als alle fort waren und meine Kinder im Bett lagen, fühlte ich mich innerlich so leer und weinte . Da kam mir der Rat meiner Mutter in den Sinn. Es gab eine Bibel in unserem Haushalt, die hatten wir zur Hochzeit von dem Pastor, der uns getraut hat erhalten.
Ich weiß heute nicht mehr, was ich darin gelesen habe, nur dass meine Seele getröstet wurde.
Einige Zeit später kamen zwei junge Missionare aus Amerika an unsere Haustüre und brachten mir das Buch Mormon. Nach anfänglichem Misstrauen, war ich doch bereit ihre Belehrungen anzuhören. Während dieser Belehrungszeit wurden mir so starke Glücksgefühle geschenkt, dass es mir fast das Herz zersprengte vor Freude. Ich fühlte ganz deutlich, Jesus Christus leitet durch einen lebenden Propheten seine Kirche, die seinen Namen trägt, die KIRCHE JESU CHRISTI der HEILIGEN DER LETZTEN TAGE. Ich spürte in jeder Zeile des neuen Buches, dass es von Gott kommt und Heilige Schrift ist. Was ich auch als Mutter und Hausfrau in meinem Haushalt zu tun hatte, das Buch Mormon lag nun immer neben mir und wurde in jeder freien Minute von mir gelesen, bis ich es durchgelesen hatte. Ich hatte nun endlich gefunden, wonach meine Seele so lange hungerte und konnte durch Umkehr und Taufe das Wunder der Vergebung erleben.
Ich fing an ihn näher kennen zu lernen, meinen Heiland Jesus Christus. In vielen Lebenssituationen, meistens wenn ich schwere Zeiten durchleben musste, dann hatte ich ganz deutlich im Gefühl, dass er mich trägt und tröstet. Ich weiß aus Erfahrung, er ist mein bester Freund und lässt mich nie alleine.Er hat mich so reich beschenkt durch das Sühnopfer, dass er für mich und alle Menschen vollbracht hat. Nach der Taufe durch Untertauchen fühlte ich mich neu geboren. Ich bemühe mich auf meinen Wegen, durch das Dick und Dünn dieses Lebens den Bündnissen, die ich mit ihm geschlossen habe, treu zu sein. Wenn es mir nicht immer gelingt, nach allem was ich tun konnte, hilft er mir und verzeiht mir auch, wenn ich ihm verspreche mich zu bessern. Mag jemand sagen, dass es zu mühsam ist so ein Leben. Ich aber sage, so ein Leben ist trotz schweren Bedrängnissen leicht, frei und unbeschwert, weil er mir meine Lasten leichter macht.
Das Eingebundensein in eine Gemeinde, in der geschwisterliche Nächstenliebe praktiziert wird, ist wunderbar und eine große Hilfe. Wir alle helfen uns gegenseitig dabei einander zu dienen und Nächstenliebe zu haben für alle Menschen. So wie er es gesagt hat und vorgelebt hat, JESUS CHRISTUS. -
Hans Roth: Meine Bekehrung zur Kirche Je … by Hans Roth

Meine Bekehrung zur Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten TageIch bin mit meiner Schwester konfessionslos aufgewachsen. Unsere Mutter war zwar traditionell katholisch getauft worden, hatte aber nie eine nähere Bindung zu dieser Religion. Vor dem 2. Weltkrieg ist sie aus der katholischen Kirche ausgetreten, als diese Kirche in Österreich die Kriegswaffen segnete, mit denen später gemordet wurde. Mein Vater war evangelisch getauft, im Augsburger Bekenntnis, fiel jedoch 1943 im Hitlerkrieg, als Tiefflieger eine Strasse bei Tirana in Albanien beschossen, auf der er unterwegs war.
So wuchs ich in dem Glauben auf, dass es keinen Gott gibt, wie Er von den mir bekannten Kirchen gelehrt wird. Auch besuchte ich in der Schule nie einen Religionsunterricht.
Erst 1964, als ich knapp 23 Jahre alt war, klopften 2 Missionarinnen der Kirche Jesu Christi HLT an unsere Wohnungstür in Wien. Da ich damals überhaupt kein Interesse an ihrer mir unbekannten Kirche hatte, kamen sie bald nicht mehr.Ich glaubte zwar an eine mir unbekannte Macht im Universum, die dem Dasein der Menschen, der Tiere und der Pflanzen einen Sinn gibt und dass all das Schöne in der Natur nicht zufällig entstanden sein konnte, doch ich nannte diese mir unbekannte Macht noch nicht Gott.
1965 zog ich beruflich in die Schweiz und besuchte meine Mutter in Wien nur mehr 1 bis 2 Mal im Jahr. 1969 suchten andere Missionare unsere Adresse in Wien auf, um mich wieder zu belehren. Inzwischen war ich aber in der Schweiz. So belehrten sie statt mir meine Mutter. Sie erkannte hingegen bald, dass diese jungen Amerikaner ihr nichts vormachten, dass sie von ihrer Botschaft ehrlich überzeugt waren. So ließ sich meine Mutter 1970 zur Kirche Jesu Christi HLT taufen.
Als ich davon hörte, fand ich das gar nicht gut! Doch wenn ich sie danach besuchen kam, traf ich oft bei ihr auch Missionare an, die bei meiner Mutter essen konnten oder von ihr gepflegt wurden, wenn sie krank waren. Auch nahm mich meine Mutter immer mit in die Kirchenversammlungen, obwohl ich mich dort anfangs gar nicht wohl fühlte. Mit der Zeit lernte ich die Mitglieder in dieser Kirche aber als ehrliche und offene Menschen kennen, denen man vertrauen konnte. Sie fielen nur insofern besonders auf, dass sie keinen Alkohol tranken und nicht rauchten, auch dass sie gute Familienbeziehungen untereinander pflegten. Ansonsten waren sie ganz normale gewöhnliche Leute, wie viele andere auch.
Als ich 1971 auf meiner ersten Amerikareise meine Schwester in Kalifornien besuchte, reiste ich auch durch die westlichen Staaten der USA. Besonders gefielen mir die Naturschönheiten des amerikanischen Westens. Unter anderem besuchte ich auch Salt Lake City, die Hauptstadt der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Im Besucher-Zentrum im Tempeldistrikt schrieb ich mich ins Besucherbuch ein.
Zurück in der Schweiz besuchten mich erneut Missionare aufgrund meiner Adresseintragung im Besucherbuch am Temple Square (Tempelplatz). Sie staunten zuerst, wie viel ich über die Kirche schon wusste. Zuerst war ich jeder Belehrung sehr skeptisch gegenüber. Ich glaubte weder an einen Gott, noch an Jesus Christus und auch nicht an Visionen und Offenbarungen.
Ich wollte mir das „Buch Mormon“ (angeblich ein Buch über das Leben der Vorfahren eines Teils der Indianer) als Fälschung beweisen. Besonders wegen der vielen Kriege, die darin beschrieben sind, missfiel es mir anfänglich sehr. Ich las es nur meiner Mutter und den zwar ehrlichen, aber meiner Meinung nach verblendeten jungen Missionaren zu Liebe. Je länger ich aber darin las, desto mehr erkannte ich, dass solch ein Buch niemals von einem ungebildeten Farmerjungen, wie Joseph Smith einer war, geschrieben worden sein konnte. Es müssten ihm einige Geschichts- und Bibelwissenschaftler zur Seite gestanden sein, um so ein Buch schreiben zu können. Solche waren aber keine um Joseph Smith, dem Gründer der wiederhergestellten Kirche Jesu Christi HLT!Woher kam dann dieses 1830 erschienene Buch??? – fragte ich mich!
Die Missionare empfahlen mir damals, zu dem mir noch unbekannten Wesen, Gott, zu beten, um eine Antwort zu finden. Noch nie habe ich vorher je gebetet. Zum ersten Mal versuchte ich, so eine Antwort auf meine Fragen zu finden. Dabei verspürte ich ein angenehmes, warmes Gefühl.
So blieb mir keine andere Erklärung als die, die es selbst behauptet zu sein:Ein weiteres Zeugnis für Jesus Christus, ein Führer durch Sein Evangelium und als ein Bericht von Vorfahren der Indianer, die teilweise vom Volk Israel abstammen.
Dieses Buch leitete die Wiederherstellung der Urkirche ein.Mit dieser Erkenntnis entschloss ich mich, dem Vorbild meiner Mutter entsprechend, dieser Kirche beizutreten. Im Dezember 1974 ließ ich mich taufen. Seither las ich alle verfügbaren Bücher über die Wiederherstellung der Urkirche, las auch die Bibel, die ebenso Gottes Wort enthält, soweit sie richtig übersetzt ist.
Ich bedaure nun sehr, nicht schon 10 Jahre früher, beim ersten Kontakt mit den beiden Missionarinnen, diese Erkenntnis gefunden zu haben.
Heute weiß ich im Innersten meines Wesens, auf Grund vieler Erlebnisse und Zeugnis-stärkender Erfahrungen, dass diese Kirche Gottes Kirche ist, der sie leitet und pflegt.
Hans Roth
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Meine Bekehrungsgeschichte by Daniela
Ich war noch nicht wirklich lange in Irland in Limerick und wie jeder weiß, ist dort das Wetter ja nicht immer soooo dolle, da liefen zwei Missionarinnen herum. Ich hatte keine Ahnung, wer sie waren. Von den Momonen hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört, denn ich hatte seit vielen langen Jahren der Kirche entsagt, in der ich aufgewachsen war. Ich konnte mit dieser Institution einfach nichts mehr anfangen, ich hatte große Schwierigkeiten, meine negativen Gefühle diesbezüglich im Zaum zu halten. Meine Toleranz hielt sich sehr begrenzt, wenn es darum ging.
Es war nass und es war kalt an jenem Tag. Also hab ich den beiden Missionarinnen einen ( Kaffeeeeeeeeee) typisch deutsch oder Tee angeboten und sich ein wenig aufwärmen. So kam man ins Gespräch, weil ich nicht verstanden habe, warum kein Kaffee oder schwarzer Tee.
Da fragt man schon mal nach einer Erklärung, warum sie das nicht durften, war mein erster Gedanke: die ham doch nen Knall. Aber ich wollte nicht unhöflich sein, nachdem ich sie ja eingeladen hatte sich aufzuwärmen.
So unterhielten wir uns eine ganze Weile. Die beiden wollten viel wissen, ob ich an Gott glauben würde oder ob ich glauben würde, dass es Jesus gab und er irgendwann wieder auf die Erde zurück kommen wird. Nun! Gläubig war ich ja. Ich wollte halt nur nie mehr etwas mit Kirche zu tun haben.
Beim Gehen haben sie dann lieb gefragt, ob sie wiederkommen dürfen. Klar, jederzeit! Ich diskutiere ja auch schon mal gerne über Glaubensfragen, also wieso nicht.
Unsere Pfarrer hab ich ja damit schon das eine oder andere mal in Verlegenheit gebracht. Also, dachte ich, wird sicher ne interessante Sache. Mit der Zeit merkte ich dann zunehmend, dass dies etwas grundsätzlich anderes war als in der Kirche, die ich kannte. Den Einladungen der Missionare mal am Abendmahl teilzunehmen kam ich aber auch nach 12 Wochen noch nicht nach. Aber ich merkte mit jeder Seite, die ich im Buch Mormon las und mit jedem Gespäch mit den Missionaren, dass sich etwas in mir veränderte. In meiner Seele, die lange Jahre hinweg regiert war von Kälte, Depressionen, Leere, endlose Leere und Einsamkeit, wurde ein klitzekleines Licht entfacht, das wärmer war als alles, was ich bis dahin jemals erlebt hatte.
Und erlebt habe ich eine ganze Menge, vor allem Schlechtes, ob nun durch eigenes Zutun oder durch dritte. Ich hatte zu niemandem außer mir selbst mehr Vertrauen. Aber dieses kleine Licht was da, begann zu brennen, veränderte mein Leben völlig.
Es war eine schöne Zeit mit den Missionaren, sie gehörten schon fast zur Familie, kamen zum Reden, ab und an auch einfach mal so zwischendurch, denn sie wussten, bei uns waren sie gern gesehene Gäste. Dann begann ich in die Kirche zu gehen und stellte fest, dass der Gottesdienst ebenfalls anders war als alles, was ich bis dahin kannte. Kein stummes dumpfes Runterbeten, kein Priester, der das Recht zu sprechen für sich alleine gepachtet hat und von seinem Predigerpult runterschaut auf seine Schäfchen, die dumm blökend und ohne Verstand alles runterbeten, was er einem vorkaut.
Nein, es standen Leute auf und gaben Ihre Zeugnisse ab, Erlebnisse, die sie hatten, ob nun Gute oder Schlechte. Sie teilten sich mit und man hörte ihnen zu. Kinder mussten nicht still an einem Fleck sitzen, sie aßen sogar Brote während des Gottesdienstes. Sie saßen da und spielten. All das war für mich neu. Ich habe Kirchengänge immer gehasst, denn das wäre in der Kirche, die ich bisher kannte, undenkbar, essende oder spielende Kinde im Gottesdienst! Ich fühlte mich zu Hause, nach langer Suche angekommen, daheim, geborgen. Ein Gefühl, an das ich mich kaum mehr erinnern konnte, kam in dieser Gemeinde wieder zutage.
Ich weiß, dass es Gottes Wille war, den Missionaren zu begegnen, und ich bin froh glücklich und dankbar darüber.
I know that the book Mormon is true, and I believe that God is our Heavenly Father and Jesus his son. Ich glaube das Joseph Smith der erste Prophet war. Ich weiß, dass diese Offenbarungen und die Übersetzungen richtig sind.
Und ich sage dies im Namen von Jesus Christi
Amen
Daniela Bock
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Mein erster Tempelbesuch by Christa David
Wenn ich an den Tempel denke, dann fallen mir immer sofort zwei wunderwunderbare Erlebnisse ein, die mein Vater im Himmel mir geschenkt hat. Diese und auch andere Erlebnisse haben in der langen Zeit meiner Mitgliedschaft in „Der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“, meine Überzeugung für das wahre Evangelium, unerschütterlich werden lassen.
Im August 1987 wurde der Tempel in Frankfurt fertig gestellt und es gab Tage der offenen Tür.
Mein Mann Klaus wollte überraschenderweise mit uns fahren an einem dieser Tage, als ich mit einigen meiner Kinder nach Friedrichsdorf fahren wollte, um den Tempel anzusehen.
Klaus, mein Mann ist als einziger unserer großen Familie kein Mitglied. Er beharrte schon13 Jahre lang, seit er mir nach jahrelangem Kampf die Einwilligung zur Taufe gab, darauf evangelisch zu bleiben. Wenn die Kinder oder ich ihn darauf ansprachen, antwortete er immer sehr barsch: „Wir kommen alle aus Ostpreußen, meine Großeltern waren evangelisch, meine Eltern waren evangelisch und ich bin evangelisch und das bleibe ich auch.“Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt meines Wissens noch nie eine Versammlung der „Mormonenkirche“ besucht, außer bei einigen Nikolausfeiern in der Kulturhalle unserer Gemeinde.
Unsere acht Kinder mussten auch alle jahrelang für die Einwilligung zur Taufe mit ihrem Vater ringen. Sie fingen damit an, wenn sie acht Jahre alt waren und mit zitternden Händen und Knien, ihm die Einwilligungserklärung zum Unterschreiben zu geben. Wir hatten alle vorher gefastet und gebetet. Der Vater hatte aber auch da seine Prinzipien, die wir zu akzeptieren hatten und von denen er nicht abweichen wollte. Er pflegte zu sagen: „ Du bist noch viel zu jung, um die Tragweite dieser Entscheidung zu verstehen. Du gehst doch nur jeden Sonntag in die Kirche, weil deine Mutter dich mitnimmt. Das ist doch nicht deine eigene Entscheidung.“ Wenn die Kinder dann nicht aufgaben und immer wieder fragten, hat er es mit ihrem 16ten Lebensjahr erlaubt. Klaus sah im Laufe der Jahre, dass die Kirche einen sehr positiven Einfluss auf unsere Kinder hatte. Ja, er war sogar manchmal richtig stolz auf sie, als die drei älteren zum Beispiel Mitgestalter der Gruppe „WIR“ waren und Auftritte hatten. Schlimm wurde es wieder, als unser ältester Sohn Gerhard auf Mission gehen wollte und unsere älteste Tochter im Tempel (damals Schweiz) heiraten wollte. Beides geschah nur unter seinem Protest.
Und nun wollte er mit uns den neuen Tempel in Frankfurt ansehen.
Wir waren so aufgeregt und ich fing an mir innerlich wieder große Hoffnungen zu machen, wie ich es nun schon so oft getan hatte, nämlich, dass sein Eis brechen und er sich irgendwie der Kirche anschließen würde und sich taufen lassen würde. Ich hatte nie aufgehört, an ihn und die Verheißungen zu glauben, die ich in verschiedenen Segen erhalten hatte.
Voller Eifer versuchte ich wachsam zu sein und alle möglichen Hindernisse, die sich in den Weg stellen könnten, aus zuräumen, damit das Ereignis auch stattfinden konnte. Ich ging mit unserem alten Familienauto in die Werkstatt und ließ Bremsen, Reifen und Motor nachsehen, damit wir ohne Zwischenfälle den weiten Weg nach Frankfurt ohne Gefahr erreichen.
Unsere mittlere Tochter Annette opferte sich, um auf ihre kleinen Geschwister und auf die kranke Susanne aufzupassen, damit wir mit den drei Großen fahren konnten.
Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und in harmonischer Stimmung. Dann standen wir vor dem wunderschönen Gebäude, einem herrlichen Tempel, mit der Aufschrift:
“ Das Haus des Herrn. Heilig dem Herrn“
Es gab einen netten jungen Bruder, der bereit war uns durch das Gebäude zu führen.
Es war so ein wunderbares Gefühl mit meinem Mann Klaus hier an diesem heiligen Ort zu sein.Wir beide hatten noch nie einen Tempel von innen gesehen. Ich sehnte mich schon seit vielen Jahren danach, so wie meine Geschwister in der Gemeinde, die Tempelbündnisse schließen zu dürfen. Doch ohne Einwilligung des Ehemannes, wurde es damals noch nicht erlaubt um die Ehe nicht zu gefährden.
Wir nahmen uns bei der Hand und voller Ehrfurcht und Staunen bewunderten wir unter der Führung des jungen Bruders die Schönheit der Räume. Er erklärte uns alles.
Hand in Hand gingen wir ganz langsam die weichen mit dickem Teppich gepolsterten Treppenstufen zum Sieglungsraum nach oben. Wir hielten uns mit der anderen Hand an einem goldenen Geländer fest. Dann standen wir, uns immer noch an den Händen haltend, vor der geöffneten Türe des großen Sieglungsraumes, mit dem prächtigen Altar in der Mitte. Durch die hohe Buntglasscheibe mit Motiven der ersten Vision, trafen blinkenden in hellblau blitzenden Sonnenstrahlen, mit ihren bunten Lichtern auf dem Altar. Uns überkam ein Gefühl der Heiligkeit wir waren beide nicht fähig ein Wort zu sagen. Doch wir sahen uns an. Und ich sagte im Geiste zu ihm: „Hier möchte ich mit Dir hin.“ Er antwortete mir mit seinen Augen: „Ja.“
Diesen Augenblick hätte ich gerne festhalten mögen, doch dann war er vorbei. Wir drehten uns um und sahen ein Bild das ebenso erhaben war. Von oben konnten wir nach unten in den celestialen Raum sehen, durch die geöffnete Türe.
Der mächtige große Kristallleuchter beeindruckte Klaus sehr. Er erkundigte sich nach der Bauweise und der Herkunft.
Dann am Ende der Führung kamen wir in die Küchenräume, in denen die Informationstafeln der Straßenausstellung über die Kirche aufgestellt waren. Klaus sah sich alles interessiert an und auch den Propheten Präsident Benson am Schluss.
Es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis für mich, ein Geschenk.
Was Klaus dachte, weiß ich nicht. Mit seiner Taufe war es noch nicht so weit.Mein zweites Tempelerlebnis hatte ich bei dessen Weihung, einige Tage später. Ein neuer Tempel wird dem Herrn geweiht, er wird ihm übergeben, es ist dann sein Haus. Dazu gibt es einen heiligen rituellen Weihungsgottesdienst, an dem würdige Mitglieder teilnehmen können. Das besondere Weihungsgebet spricht ein Mitglied der ersten Präsidentschaft.
Damit dieses Ereignis in völliger Ruhe und Heiligkeit vor sich geht, wurden die Mitglieder in Gruppen nach Gemeinden in die Innenräume geführt. Unsere Gemeinde Duisburg saß in der Kapelle des Tempels. Frank mein Schwiegersohn und meine älteste Tochter saßen neben mir. Der Raum war bis zum letzten Platz gefüllt, so wie alle anderen Räume auch. Alle waren in weiß gekleidet und jeder verhielt sich ruhig ohne ein Wort zu sprechen. Die Ansprachen und das heilige Weihungsgebet, wurden im Zentrum des Tempels, im sogenannten celestialen Raum gehalten und in alle Räume übertragen.
Ich saß mittig an der Wand unter einem großen Bild, das Christus zeigt, wie er seine Apostel segnet. Ich fühlte mich so wohl und endlich angekommen im Hause des Herrn. Über zehn Jahre hatte ich mich danach gesehnt hier zu sein mit meinen Gemeindegeschwistern. Nun saß ich hier mit ihnen zusammen und konnte ich dem Sprecher lauschen. Da sagte er fast am Schluss seiner Ansprache: „Kommen sie alle oft hier hin, ins Haus des Herrn, hier finden sie Ruhe von der Hektik der Welt, die sie umgibt. Kommen sie immer und immer wieder hier her, sie werden gestärkt an Körper und Geist wieder nach Hause fahren.
Und wenn ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist zu kommen, habe ich jetzt eine Aufforderung an sie. Berühren sie den Tempel jetzt, bevor sie ihn verlassen. Ich spreche ein Segen über sie aus. Der Tempel wird sie wieder zu sich zurückziehen. Sie werden wieder kommen!“
Diese Worte drangen mir tief ins Herz. Ich weinte vor Traurigkeit. Wie sollte ich zurückehren! Da spürte ich einen Arm um meine Schulter gelegt, ich wurde in den Arm genommen und als ich aufblickte hatte niemand den Arm um mich gelegt.
Ich wusste aber und hatte es auch gespürt. Mir war es als wenn es mein Erlöser selber gewesen wäre. Später sagte mir mein Schwiegersohn Frank, dass er es gewesen wäre, der den Arm um mich gelegt hat. Als er ihn wieder wegnehmen wollte, ging es nicht, als wenn er ganz schwer gewesen wäre.
Wie es auch war, ich fühlte mich in dem Moment sehr getröstet und ich berührte mit all meiner inneren Kraft und voller Glauben die Wand, an der ich saß. Ich sah an dem Bild hoch, auf Jesus Christus und hoffte ganz fest, dass die soeben ausgesprochene Verheißung bei mir eintreffen würde und ich nun endlich zum ersten Mal in den Tempel gehen könnte, um die wichtigen Bündnisse zu schließen.Einige Zeit nach diesem wunderbaren Ereignis wurde in der Abendmahlsversammlung unserer Gemeinde ein Brief der ersten Präsidentschaft verlesen. Es wurde und mitgeteilt, dass alle auch ohne die schriftliche Einwilligung des Ehepartners, den Tempel besuchen können. Ich war nicht alleine in unserer Gemeinde, die sich riesig freute. Es gab noch einige Schwestern, die auch glücklich waren.
Im Mai 1989 kam der herrliche Tag, an dem ich mit meiner Schwester Annelies und meinen ältesten Kindern in den Tempel ging. Annelies kam dafür extra aus Afrika angereist, wo sie mit ihrem Mann Phillippe und ihren Kindern, in Abidjan lebt, und wo sie zusammen ein großes missionarisches Werk für den Herrn tun.
An mir und vielen anderen erfüllte sich die Verheißung, die bei der Weihung des Tempels ausgesprochen wurde. -
Matthias A. Habermann: Vor einigen Jahre … by Matthias A. Habermann
Vor einigen Jahren bin ich als 19jähriger Abiturient auf eine weite Reise in die USA gegangen um dort als Missionar für meine Kirche, dem Herrn und meinen Mitmenschen zu dienen. Dort kaufte ich ein in schwarzes Leder gebundenes Buch, in welchem ich für über 2 Jahre täglich studierte und in einer Ledertasche in meinem Rucksack überall mit hinnahm.
Jeden Morgen studierte ich darin für 2 Stunden, markierte mir Passagen und notierte darin Verweise und meine Gedanken. Dabei hat dieses Buch mir Verständnis und Erkenntnis gegeben, die mich und andere dazu geführt hat, den Herrn Jesus Christus und seine umfassende Liebe kennenzulernen.
Es handelt sich um die heiligen Schriften, die von unserem Vater im Himmel, seinem Plan für uns , seinen Kindern, handelt und aufzeigt wie wir durch Jesus Christus ewiges Leben erlangen können. Das Schöne an den Heiligen Schriften ist, dass diese vor vielen Jahren geschrieben wurden, sie aber so aktuell sind, dass sie mir in meinem Leben helfen. Ich weiß, dass die Bibel und das Buch Mormon die Worte des Herrn sind, von seiner Heiligen Hand für uns bewahrt, damit wir daraus den Weg zurück zu seiner Herrlichkeit finden, indem wir Jesus Christus erkennen und wissen, dass er der Sohn Gottes und der Erlöser der Welt ist. Das haben mich die Schriften gelehrt und somit weiß ich, dass Jesus Christus der Erlöser der Welt ist und das sein Sühnopfer tatsächlich eine tägliche Hilfe ist, wenn wir an ihn glauben und unsere Schwächen und Herausforderungen in seine Hände legen und unser Bestes tun, werden wir den stärkenden Frieden und die Hilfe des Sühnopfers erhalten.
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Sebastian79: Ich darf jetzt hier mein Ze … by Sebastian79
Ich darf jetzt hier mein Zeugnis geben und etwas tun, was man auch im Gericht macht, wenn man gefragt wird: „Entspricht Ihre Aussage der Wahrheit?” Und ein Mitglied der Kirche Jesu Christi, das Gott um ein Zeugnis gebeten hat, kann sagen: „Ja, es entspricht der Wahrheit! Es gibt einen Gott. Er lebt und er hat eine Kirche auf dieser Erde aufgerichtet. Er hat uns neben der Bibel auch das Buch Mormon als weitere Heilige Schrift gegeben und er hat lebende Propheten auf die Erde geschickt!”
Ich bin eins von diesen Millionen Mitgliedern, die ein festes und sicheres Zeugnis von Gott selbst haben, ja von seinem Heiligen Geist! Ein Zeugnis, dass ich nicht leugnen kann oder sagen: Das war kein Heiliger Geist, es war irgendein psychisches Phänomen! Wer den Geist Gottes einmal gespürt hat, weiß, was das bedeutet. Es ist eine umwerfende Erfahrung und verändert den ganzen Rest des Lebens.
Und hier ist mein Zeugnis. Ich habe vor etlichen Jahren ein ziemliches Räuberleben geführt und das meine ich so. Ich war so ziemlich allen trendigen Sünden verfallen und litt schrecklich unter Depressionen und Ängsten. Ich konnte eigentlich kein Leben führen, war nicht fähig dazu, mein bester Freund war die Psychiatrie und die habe ich gehasst. Ich hätte eine eigene Drehtür haben können mit meinem Namen drüber. Aber statt dessen habe ich mich irgendwann, als ich mir viele Fragen über Weisheit und die Religionen der Welt gestellt habe, dafür entschieden, herauszufinden, wer Gott ist. Und das wollte ich nicht mit Hilfe irgendeiner Kirche oder religiösen Institution tun (denn ich war der Überzeugung, die meisten seien Heuchler), sondern ich wollte die Bibel selber lesen, von A bis Z. Ich war erstmal so beflissen, dass ich sogar die genealogischen Listen las. Und Adam zeugte Abel…und Abel zeugte…und so weiter
Und was ich dann fand in der Bibel hat mir schon sehr geholfen in meiner desperaten Situation; es hat mein Denken verändert, wie ich es gehofft hatte, da meine Lebensart ein Problem für meinen Sohn war – ich war einfach total verantwortungslos. Die Welt und mein eigenes Fehlverhalten gegen die Gebote Gottes hatten mich zu einem geistigen Krüppel gemacht und Gott schickte sich nun an, mir zu helfen, nachdem ich ihn gesucht hatte. Ich verlor zu dieser Zeit erst einmal alles, aber ich verlor es nur, um dann wieder um so mehr dazu zu gewinnen: Ich verlor meinen Sohn, meine Freundin, die mit ihm abhaute, meine Wohnung und fast den Verstand, denn ich trank sehr viel über einige Monate lang. Ich drehte durch und hatte eine seltsame Zeit. Ich wusste nicht, dass viel an meinem Denken falsch war und welche Probleme es mir bringen würde.
Irgendwann lebte ich dann bei meinem Vater, der mich von der Straße weggeholt hatte und versuchte nach den Regeln der Bibel zu leben; erst einmal nach dem Alten Testament und ich erlebte das erste Wunder: Ich hatte es geschafft, aufzuhören mit dem Rauchen, dem Trinken und nahm 50 Kilo ab und war geistig im besten Zustand meines Lebens bis dahin. Schuld war die Bibel und die Lehren darin! Ich hatte zu der Zeit das starke Gefühl, dass es eine Gemeinschaft Gottes geben muss auf dieser Welt und suchte sie. Ich suchte bei den Zeugen Jehovas, ich suchte bei den Adventisten, der katholischen Kirche. Ich schaute hier und da. Und immer versuchte ich auf mein Gefühl zu hören: „Ist hier Gott?” Aber ich fühlte mich nicht so, auch wenn ich überall Gutes fand, aber auch viel komisches Zeug.
Ich zog nach Nürnberg, denn ich hatte Ärger mit meinem Vater und ging dort an einen Ort, den man getrost als Vorhof der Hölle bezeichnen kann: Eine sogenannte Pension für Obdachlose; ein Ort, an den alle kommen, die sonst nirgendwo mehr reinkommen. Es wurde gesoffen, geprügelt, erpresst, gestorben und sogar gemordet. Ich erlebte dort sehr viel und vor allem stellte ich fest, wie sehr einem moralisch überlegene Regeln das Leben retten können und was es bedeutet, wenn man den Weg des Saufens, Feierns usw. weitergeht. Ich lebte dort etwa ein halbes Jahr und fragte mich, ob ich diese Gemeinschaft Gottes jemals finden kann und ich stellte mir auch viele andere Fragen, die ich mir nicht recht beantworten konnte, denn ich hatte die vielen Monate zuvor Kontakte zu Engeln, aber auch zu schlechten Geistern gehabt. Ich konnte mir das alles nicht so recht erklären und betete zu Gott.
Etwa zwei Tage später kam die Antwort auf das Gebet: Die Missionare der Kirche Jesu Christi standen auf der Straße, die mich in den Supermarkt führen sollte. Stattdessen führte sie mich zu einer der wichtigsten Begegnungen, die ich jemals in meinem Leben haben sollte. Sie fragten mich, ob sie mich daheim besuchen könnten, um mit mir über Jesus Christus zu sprechen. Ich freute mich und lud sie ein. Sie kamen zu Besuch in meine Unterkunft und das Wunder nahm seinen Lauf: Sie beteten mit mir, wie sie es vor jeder Lektion tun, und ich spürte das erste Mal in meinem Leben den Heiligen Geist! Das war ein wunderbares Erlebnis und wenn ich danach gefragt werde, wie es sich anfühlte, dann fällt mir dazu das Bild einer Glühbirne ein, die man hochdimmt und die plötzlich wunderbar warm, ruhig und brennend klar in einem leuchtet. Es war wunderschön. Der Heilige Geist bestätigte mir in der Folge all die Dinge, die so wichtig sind, damit wir Menschen in die richtige Richtung gehen können, nämlich zu ihm zurück in ein Reich ohne Sünde, Krankheit und Tod.
Ich ging meinen Weg dahin nun in der Folge weiter und trat durch das Tor der Taufe ein auf den engen und schmalen Pfad. Ich ließ mir den Heiligen Geist spenden, der mich auch heute nach vier Jahren noch führt. Ja, der Heilige Geist übernimmt viele Aufgaben: Er bezeugt und führt, er macht viele Dinge, die wir nicht sehen mit unseren Augen.
Ich kann aus vollem Herzen sagen: Ich weiß, dass Gott lebt. Ich weiß, dass sein Sohn Jesus Christus für uns gestorben ist und nach dem Sühnopfer, das er für uns gebracht hat, wieder zum Leben auferstanden ist. Ich weiß, dass wir alle ein Leben nach dem Tod haben! Ich weiß, dass Gott uns so sehr liebt! Ich weiß, dass Joseph Smith ein wahrer Prophet Gottes war und dass wir heute lebende Propheten, Apostel und alle Ämter auf Erden haben, die die Kirche Jesu Christi braucht. Ich weiß, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage die einzige und die wahre Kirche Gottes auf Erden ist. Und denken Sie nicht, dass ich nicht auch ganz genau weiß, wie das in den Ohren mancher klingt, ja wie es vor Jahren in meinen Ohren geklungen hätte! Ich hätte es wahrscheinlich nicht für bare Münze genommen. Ich weiß es, so sicher wie das Amen in der Kirche; es gibt einen lebenden Gott und er hat sich mir offenbart und bietet das jedem Menschen an! Jeder Mensch, der Gott wirklich sucht, der wird ihn finden und jeder, der das Buch Mormon liest und Gott dann fragt (gemäß den Versen aus dem Buch Moroni, Kap.10:5-6 ), der wird von Gott eine Antwort bekommen und er wird wissen, das dieses Buch wahr ist und was die Wahrheit ist über unser Leben und unsere Zukunft. Das lasse ich hier als mein Zeugnis und schließe im heiligen und wunderbaren Namen meines Herrn Jesus Christus. Amen.
Besucht meine Homepage: http://www.gott-liebt-dich.npage.de
Dort gibt es ein Forum und ich würde mich über Beiträge dort freuen! -
Maria Yvonne Berakdar: Hallo Liebe Brüd … by Maria Yvonne Berakdar
Hallo Liebe Brüdern und Schwestern!
Auch ich möchte IHNEN mein Zeugnis geben.
ICH WEIß, dass GOTT unser HIMMLISCHER VATER ist und dass er UNS LIEBT.
ICH WEIß, dass SEIN SOHN JESUS CHRISTUS UNSER ERRETTER und ERLÖSER ist.
Und ICH WEIß auch, dass JOSEPH SMITH ein PROPHET GOTTES ist. ER HAT das EVANGELIUM JESU CHRISTI auf der ERDE WIEDERHERGESTELLT und das BUCH MORMON durch die MACHT GOTTES ÜBERSETZT.
UND ICH WEIß, dass die KIRCHE JESU CHRISTI der HEILIGEN der LETZTEN TAGE die HEUTIGE EINZIG WAHRE KIRCHE des HERRN auf ERDEN ist.
Und ICH WEIß AUCH, dass diese EINZIG WAHRE KIRCHE von EINEM LEBENDEN PROPHETEN GEFÜHRT WIRD, der OFFENBARUNG empfängt.DAS SAGE ICH IM NAMEN JESU CHRISTI AMEN